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Artikel: Paleolithische Ernährung: Ein kurzer Einblick in die Wissenschaft

Paleolithisch eten: een kleine duik in de wetenschap

Paleolithische Ernährung: Ein kurzer Einblick in die Wissenschaft

Das Paleo Diät Konzept dürfte vielen bekannt sein. Weniger Brot mehr Beeren und eine ordentliche Portion Fleisch oder Fisch. Manche Menschen sind felsenfest davon überzeugt und essen wie unsere fernen Vorfahren weil der Körper damit angeblich am besten funktioniert. Andere sind der Meinung dass alles was als Diät bezeichnet wird grundsätzlich nicht wirkt. Verwandte Diskussionen gibt es bereits seit Jahrzehnten besonders seit den 1970er Jahren. Ein aktueller Blogbeitrag war diesem Thema gewidmet. Auch Wissenschaftler nehmen die paleolithische Ernährung zunehmend ernst und versuchen seit einiger Zeit herauszufinden ob ursprüngliche Ernährungsformen tatsächlich gesünder sind. Im Folgenden wird etwas genauer auf den aktuellen Stand der Wissenschaft eingegangen.

Evolution ist Anpassung

In der Vergangenheit wurde Paleo oft so dargestellt als bedeute es eine eins zu eins Rückkehr zu einer einzigen Ernährungsweise aus der Urzeit. Tatsächlich war die Ernährung damals viel vielfältiger. Paläontologen finden kein einheitliches Muster. Je nach Region setzten sich die Mahlzeiten aus ganz unterschiedlichen Lebensmitteln zusammen. In pflanzenreichen Wäldern aß man Knollen und Wurzeln. In kalten Regionen war man auf Tiere und deren Wanderungen angewiesen. In Küstengebieten standen vor allem Fisch Krusten und Schalentiere sowie Algen auf dem Speiseplan. Das ist übrigens auch heute noch kein falscher Ansatz.

Moderne Paleo Diät Konzepte sind kurz gesagt nur selten eine Ernährungsweise aus der Urzeit. Ein Grundgedanke ist möglichst unverarbeitete Nahrung. Viel Gemüse Obst Nüsse Samen Fleisch Fisch und Eier. Keine Getreide keine Hülsenfrüchte keine Milchprodukte und erst recht keine Kekse. Die Idee dahinter ist dass unser Körper noch immer am besten mit der Art von Nahrung funktioniert die wir gegessen haben bevor Landwirtschaft und industriell hergestellte Lebensmittel aufkamen. Das klingt logisch dennoch bleibt es wichtig zu prüfen was die Wissenschaft dazu sagt.

Abnehmen

Im Bereich der Gewichtsabnahme schneidet das Paleo Diät Konzept in Studien gut ab. Menschen die sich vorfahrenorientiert ernähren nehmen im Durchschnitt mehr ab als Menschen die an einer klassischen fettarmen Ernährung festhalten oder gängige Empfehlungen befolgen. Auch der Taillenumfang verringert sich häufig stärker was vorteilhaft ist. Übermäßiges Bauchfett gilt als bekannter Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen.

Was es besonders interessant macht ist dass dies nicht nur daran liegt dass Menschen weniger Kalorien zu sich nehmen. Entscheidend ist vor allem was sie essen. Eiweiß und Ballaststoffe sorgen dafür dass man sich schneller und länger satt fühlt. Dadurch isst man automatisch weniger ohne ständig das Gefühl zu haben sich einschränken zu müssen. Der Unterschied zeigt sich nicht nur auf der Waage. Auch im Stoffwechsel passiert vieles. Prozesse die bei Übergewicht und Adipositas eine Rolle spielen verbessern sich häufig mit.

Blutzucker und Insulin

Diederik Jansen

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